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Forschungsschwerpunkt 2020/21

Das FRIAS ist ein lebendiger Ort der Forschung, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt zu verschiedenen Themen zusammenkommen. Hier soll ein Überblick über die am FRIAS beforschten Themenbereiche gegeben werden.

FRIAS Forschungsschwerpunkt "Environmental Humanities"

Environmental Humanities

Focus 20/21

 

"Environmental Humanities" ist ein neues Schlagwort, mit dem Geisteswissenschaften ihre Bereitschaft demonstrieren, sich in den vor allen von Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern geführten Kampf gegen die globale Umweltkrise einzubringen. Der Forschungsschwerpunkt verfolgt dabei eine doppelte Zielsetzung: Zunächst soll untersucht werden, wie die Geisteswissenschaften resilienter gegenüber den Herausforderungen werden können, die sich aus der Veränderung akademischer Werte und neuer Hochschulpolitik seit dem beginnenden 20. Jahrhundert ergeben. Wir sind überzeugt davon, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geistes- und Umweltwissenschaften besondere Chancen eröffnet, und setzen uns daher zum Ziel, Möglichkeiten zur Kooperation zu identifizieren und zu stärken. Zugleich gehen wir davon aus, dass die Resilienzforschung eines derjenigen Forschungsfelder darstellt, in der eine solche Zusammenarbeit besonders vielversprechend ist. Aus diesem Grund nehmen unsere Forschungsprojekte die Herausforderung "Resilienz" aus verschiedenen disziplinären Perspektiven in den Blick und erproben zugleich interdisziplinäre Ansätze. Bislang wurde das Konzept der Resilienz, das seinen Ursprung in den Umweltwissenschaften hat und schnell von Soziologie und Psychologie übernommen wurde,  von nur wenigen geisteswissenschaftlichen Disziplinen augegriffen. Dennoch sind wir überzeugt, dass das Konzept auch in anderen Diskursen in den Geisteswissenschaften gewinnbringend anwenden lässt, da es insbesondere die Debatte über die Fähigkeit von Individuen und Kollektiven zum Fortbestehen erleichtert.

Evi Zemanek vom Institut für Medienwissenschaften, die Historikerinnen Sabine Dabringhaus und Melanie Arndt sowie Hartmut Fünfgeld vom Institut für Geographie werden ein Team von Freiburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und internationalen Forscherinnen und Forschern zusammenbringen.

 


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