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Environmental Humanities

Focus 20/21

 

Building and Researching Resilience in the Environmental Humanities

 

Mit dem Begriff "Environmental Humanities" signalisieren verschiedene geisteswissenschaftliche Disziplinen ihre Bereitschaft, sich zusammenzuschließen, um auf die globale ökologische Krise zu reagieren und mit den Natur- und Umweltwissenschaften neue Wege der Zusammenarbeit zu suchen. Der Forschungsschwerpunkt verfolgt ein doppeltes Ziel: Zum einen geht es darum, auszuloten, wie die Geisteswissenschaften selbst Resilienz ausbilden können angesichts der Herausforderungen, die aus Veränderungen im akademischen Wertesystem und neuer Hochschulpolitik erwachsen. In der Überzeugung, dass eine Chance in der interdisziplinären Kooperation mit den Natur- und Umweltwissenschaften liegt, wird erprobt, auf welche Weise diese Kooperation verstärkt und auch in der Lehre fruchtbar gemacht werden kann. Zum anderen leisten die individuellen Einzelprojekte des Forschungsschwerpunkts konkrete Beiträge zu einer interdisziplinären Resilienzforschung. Damit soll gezeigt werden, dass der ursprünglich in der Ökologie verwendete, dann in Soziologie und Psychologie übertragene, aber bisher in den traditionellen Geisteswissenschaften kaum thematisierte Resilienzbegriff auch in Letzteren neue Perspektiven auf aktuelle Gesellschaftsdebatten eröffnet.

Evi Zemanek vom Institut für Medienwissenschaften, die Historikerinnen Sabine Dabringhaus und Melanie Arndt sowie Hartmut Fünfgeld vom Institut für Geographie werden ein Team von Freiburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und internationalen Forscherinnen und Forschern zusammenbringen.


Aktivitäten und Veranstaltungen

  • Lunch Lectures "Multidisciplinary Research on Resilience: Examples from Theory and Practice"

     Das Programm der Vorlesungsreihe finden Sie hier

  • 25./26. März 2021: Internationaler Workshop "Teaching the Environmental Humanities - Experiences and Visions"

  • Auftaktveranstaltung "Round Table Discussion: Introducing the Environmental Humanities as a 'New Interdisciplinary Matrix': What, Why, and How?" am 22. Oktober 2020

 


OrganisatorInnen