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Sie sind hier: FRIAS Fellows Fellows 2020/21 Prof. Dr. Hartmut Fünfgeld

Prof. Dr. Hartmut Fünfgeld

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Humangeographie
Internal Senior Fellow
Oktober 2020 - Juli 2021

Tel. +49 (0)761-203 3560

CV

Hartmut Fünfgeld ist Inhaber des Lehrstuhls für Geographie des Globalen Wandels am Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Adjunct Professor an der School of Global, Urban and Social Studies der RMIT University in Melbourne, Australien. Er erforscht die sozialen und institutionellen Dimensionen von Klimawandelauswirkungen und Anpassung an den Klimawandel, insbesondere im Bereich kommunaler und regionaler Planung. Weitere Forschungsgebiete sind gesellschaftliche Transformationsprozesse und soziale Gerechtigkeit im Kontext des globalen Wandels. Hartmut Fünfgeld wurde im Jahr 2006 an der Universität Heidelberg in Humangeographie promoviert. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Arbeitserfahrung in Forschung, Lehre und Planungspraxis in Europa, Ozeanien, Afrika, und Asien.

Publikationen (Auswahl)

  • Fünfgeld H, Lonsdale K, Bosomworth K: Beyond the tools: supporting adaptation when organisational resources and capacities are in short supply Climatic Change, 2019; 153 (4) : 625-641.
  • Fünfgeld H: Institutional tipping points in climate change adaptation processes. Journal of Extreme Events, 2017; 4 (1) Suppl. 1750002 : 29p.
  • Fünfgeld H: Facilitating local climate change adaptation through transnational municipal networks. Current Opinion in Environmental Sustainability, 2015; 12: 67-73.
  • McEvoy D, Fünfgeld H, Bosomworth K: Resilience and Climate Change Adaptation: The Importance of Framing. Planning Practice and Research, 2013; 28 (3) : 280-293.
  • Fünfgeld H, McEvoy D: Resilience as a Useful Concept for Climate Change Adaptation? Planning Theory and Practice, 2012; 13 (2) : 324-328.

FRIAS-Projekt

Fired Up: The Unintended Consequences of Energy Resilience

Dieses Forschungsprojekt verfolgt inhaltliche und diskursbezogene Verschiebungen in der Stadtplanung und -politik von der nachhaltigen Stadtplanung und -entwicklung hin zu Resilienzdenken, indem wissenschaftliche und politikbezogene Diskurse untersucht werden. Das Projekt konzentriert sich auf stadtplanerische Zielsetzungen zur Verbesserung der sozialen Gerechtigkeit und untersucht, ob und inwiefern Resilienzdenken in die städtische (soziale) Planung in Deutschland und den europäischen Nachbarländern einfließt. Das übergeordnete Ziel ist es, eine Bestandsaufnahme des aktuellen Wissens über die planerische und politische Umsetzung von Resilienzideen, die überwiegend ökologischen und technischen Ansätzen entstammen, in den urbanen (sozialen) Kontext zu vollziehen und diese kritisch zu überprüfen. Dabei soll festgestellt werden, ob und wie sich derartige Veränderungen in der politischen und administrativen Gestaltung niederschlagen und so soziale und materielle städtische Räume (re-)produzieren. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Forschungsfragen: inwieweit beeinflusst und verändert Resilienzdenken den sozialen und materiellen Stadtraum und welche Gerechtigkeitsdimensionen haben diese Reproduktionen?