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Arndt Büssing

Fakultät für Gesundheit
Institut für Integrative Medizin
Universität Witten/Herdecke

    CV

    Arndt Büssing ist Universitäts-Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke. Sein Forschungsinteresse konzentriert sich seit mehreren Jahren auf nicht-pharmakologische Interventionen und die Identifizierung und Unterstützung von Ressourcen im Umgang mit chronischer Krankheit.
    Nach dem Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der Aachen RWTH und Promotion im Bereich Kinderheilkunde/Humangenetik arbeitete er zunächst als Assistenzarzt in der Abteilung für Medizinische Immunologie am Klinikum der RWTH Aachen, danach als Leiter der Abteilung für angewandte Immunologie der Krebsforschung Herdecke e.V. am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Nach seiner Habilitation an der Universität Witten/Herdecke (Lehrbefugnis für das Fach "Experimentelle Medizin - Klinische und experimentelle Phytotherapie") arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medizintheorie und Komplementärmedizin der Universität Witten/Herdecke. Seit 2010 ist er Universitäts-Professor für den Bereich Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke.
    Darüber hinaus ist er Herausgeber der Deutschen Zeitschrift für Onkologie und im Editorial Board der Journals Evidence-based Complementary and Alternative Medicine, Religions und Spiritual Care. Arndt Büssing ist im Steuerungsgremium und Sprecher der Transdisziplinären Arbeitsgruppe Spiritualität und Krankheitsumgang (TASK), im Vorstand und Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft Gesundheit und Spiritualität (IGGS) sowie non-residential Faculty Scholar des Center for Spirituality, Theology and Health, Duke University Medical Center, USA.

     

    Ausgewählte Publikationen


    Büssing A, Janko J, Kopf A, Lux EA, Frick E: Zusammenhänge zwischen psychosozialen und spirituellen Bedürfnissen und Bewertung von Krankheit bei Patienten mit chronischen Erkrankungen. Spiritual Care 2012; 1(1): 57-73.


    Büssing A: Measures of Spirituality in Health Care. In: Cobb MR, Puchalski CM, Rumbold B (eds.): Oxford Textbook of Spirituality in Healthcare. Oxford University Press, 2012; pp. 323-331


    Büssing A, Hedtstück A, Khalsa S.B.S, Ostermann T, Heusser P: Development of Specific Aspects of Spirituality during a 6-Month Intensive Yoga Practice. Evidence-based Complementary and Alternative Medicine 2012; Article ID 981523, 7 pages


    Büssing A, Kerksieck P, Föller-Mancini A, Baumann K: Aspects of spirituality and ideals to help in adolescents from Christian academic high schools. International Journal of Children´s Spirituality 2012; 1-18, iFirst article (DOI:10.1080/1364436X.2012.680882)


    Büssing A, Ostermann T, Lüdtke R, Michalsen A: Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis. Journal of Pain 2012; 13(1): 1-9.


    Büssing A, Kohls N (eds.): Spiritualität transdisziplinär. Transdisziplinäre wissenschaftliche Grundlagen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit. Springer-Verlag, Stuttgart (2011)


    Büssing A, Koenig HG: Spiritual needs of patients with chronic diseases. Religions 2010; 1: 18-27.


    Büssing A, Ostermann T, Neugebauer EAM, Heusser P: Adaptive coping strategies in patients with chronic pain conditions and their interpretation of disease. BMC Public Health 2010, 10: 507


    Büssing A, Balzat HJ, Heusser P: Spiritual needs of patients with chronic pain diseases and cancer - validation of the spiritual needs questionnaire. European Journal of Medical Research 2010, 15(6): 266-273


    Büssing A, Fischer J, Ostermann T, Matthiessen PF: Reliance on God's Help as a Measure of Intrinsic Religiosity in healthy elderly and patients with chronic diseases – Correlations with health-related quality of life? Applied Research in Quality of Life 2009; 4(1): 77-90


    Büssing A, Fischer J: Interpretation of illness in cancer survivors is associated with health-related variables and adaptive coping styles. BMC Women´s Health 2009: 9: 2


    Büssing A, Michalsen A, Balzat HJ, Grünther RA, Ostermann T, Neugebauer EAM, Matthiessen PF: Are spirituality and religiosity resources for patients with chronic pain conditions? Pain Medicine 2009; 10 (2): 327-339


    Büssing A, Matthiessen PF, Mundle G: Emotional and rational disease acceptance in patients with depression and alcohol addiction. BMC Health and Quality of Life Outcomes 2008; 6:4


    Cysarz D, Büssing A: Cardiorespiratory synchronization during Zen meditation. European Journal of Applied Physiology 2005, 95(1): 88-95


    Büssing A, Ostermann T, Matthiessen PF: Role of religion and spirituality in medical patients: Confirmatory results with the SpREUK questionnaire. BMC Health and Quality of Life Outcomes 2005; 3:10


    FRIAS-Projekt
    Das Projekt möchte die Disziplinen Theologie und Medizin in einem bestimmten, medizinisch relevanten Bereich zusammenführen. Die Forschergruppe will zu einer qualifizierten kontextsensiblen Erschließung des Problemzusammenhanges psychosozialer und spiritueller Bedürfnisse und Ressourcen in der Medizin beitragen. Ihr Fokus richtet sich besonders auf Menschen mit chronischen Erkrankungen, ihre Angehörigen und die Akteurinnen und Akteure in den Gesundheitsberufen. Sie will damit einen Beitrag liefern, diesen Personen bzw. Personengruppen im Kontext der Gesundheitsversorgung gerecht(er) zu werden. Durch den besonderen Fokus auf die Patientenbedürfnisse sollen diese in ihrem Umgang mit chronischer Krankheit unterstützt und wertgeschätzt werden. Analog dazu sollen die Angehörigen und die Akteur/innen in den Gesundheitsberufen im Blick auf ihre je spezifischen Belastungen in den Blick genommen werden. Die Forschergruppe will sich somit in ihrer interdisziplinären Arbeit der Grundlagenforschung, Translation in innovative Forschung, Evaluation von Interventionen und Empfehlungen zur Implementierung für Gesundheitsberufe widmen. In diesem Kontext sollen für die säkularisierten und religiös pluralisierten europäischen Kontexte, angefangen bei Dänemark und Deutschland, Forschungsnetzwerke ausgebaut werden und durch einen interdisziplinären Dialog die Qualität der Forschung in diesem für die Lebensqualität und die Gesundheitssysteme relevanten Feld vorgetrieben und als Forschungsfeld verstetigt werden.