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Neues Format für die KI-Forschung: Freiburg erhält ELLIS-Unit

Kaum ein anderes Forschungsgebiet steht derzeit so hoch im Kurs wie die Erforschung künstlicher Intelligenz. Das European Laboratory for Learning and Intelligent Systems, kurz ELLIS, konzentriert sich auf eine Teildisziplin, dem maschinellen Lernen. Mit dem Ziel, die KI-Forschung in ganz Europa zu stärken, hat ELLIS nun insgesamt 17 ELLIS-Einheiten eingerichtet – eine davon in Freiburg.

Das Team der Freiburger ELLIS-Unit besteht aus Professor Wolfram Burgard, Leiter des Forschungslabors für Autonome Intelligente Systeme und FRIAS Senior Fellow, Professor Thomas Brox, Leiter der Computer Vision Group, Professor Frank Hutter, Leiter des Labors für maschinelles Lernen, Juniorprofessor Dr. Joschka Bödecker, Leiter des Neurorobotics Lab, und Juniorprofessor Dr. Abhinav Valada, Leiter des Robot Learning Lab.

Mit der neu angesiedelten ELLIS Unit kann das FRIAS sein Profil weiter schärfen und seine Kompetenzen im Bereich KI-Forschung weiter ausbauen, die der Forschungsschwerpunkt des letzten Jahres bereits ans Institut gebracht hat. Die Gruppe „Responsible Artificial Intelligence“, bestehend aus ELLIS-Mitglied Wolfram Burgard, dem Neurologen Dr. Philipp Kellmeyer, dem Philosophen Professor Oliver Müller und der Rechtswissenschaftlerin Professor Silja Vöneky, beschäftige sich mit normativen und ethischen Aspekten der Interaktion von Mensch und intelligenten Systemen. Der Forschungsschwerpunkt führt seine Arbeit nun im Rahmen des SALTUS!-Format bis 2021 weiter.

Das ELLIS-Programm knüpft daran an. In den nächsten fünf Jahren sollen insgesamt 10 sogenannte AI Fellowships vergeben werden: Bis zu zwölf Monate lang können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu KI-Themen forschen.

Mit der 2018 ins Leben gerufenen ELLIS-Initiative soll die europäische KI-Forschung gestärkt und vor allem der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden. Die Konkurrenz für die Aufnahme in das ELLIS-Programm, das all ihre Einheiten mit insgesamt 200 Millionen Euro unterstützt, war hoch. Neben der Universität Freiburg wurden in Deutschland außerdem die Universitäten Tübingen, Saarbrücken und Darmstadt ausgewählt.

Hier können Sie die offizielle Pressemitteilung der Universität Freiburg nachlesen.

18/12/2019