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Forschungskooperation mit dem Nagoya Institute for Advanced Research geht in die zweite Runde

Zwei neue gemeinsame Forschungsgruppen erhalten zweijährige Förderung

Die Universität Nagoya in Japan ist eine der wichtigsten Partneruniversitäten der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seit 2016 stärkt das FRIAS diese Partnerschaft durch die Förderung gemeinsamer Forschungsgruppen in Kooperation mit dem Nagoya Institute for Advanced Research (IAR).

Im Juli 2017 haben das FRIAS und das Nagoya IAR in einer gemeinsamen Auswahlsitzung zwei weitere Forschungsgruppen ausgewählt, die im Januar 2018 ihre Arbeit aufnehmen. Die Gruppen erhalten finanzielle und administrative Unterstützung für Forschungsaufenthalte in Nagoya und Freiburg, Workshops, gemeinsame Konferenzen sowie Angebote für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und fortgeschrittene Studierende. Die Gesamtförderung je Gruppe beträgt etwa 60.000 Euro.

 

How Traditions of Economic Thinking Shape Economic Policies

Prof. Oliver Landmann (Universität Freiburg), Prof. Hans-Helmut Kotz (Universität Freiburg), Prof. Naoki Fukuzawa (Universität Nagoya) und Prof. Yasuhiro Doi (Universität Nagoya) werden vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2008/2009 vergleichen, wie ökonomische Paradigmen die Gestaltung der europäischen und japanischen Wirtschaftspolitik beeinflussen.

 

Quantum Information Processing in Non-Markovian quantum Complex systems

Zu einem Thema aus der Quanteninformatik werden Prof. Heinz-Peter Breuer (Universität Freiburg) und Prof. Andreas Buchleitner (Universität Freiburg) mit Prof. Francesco Buscemi (Universität Nagoya) und Prof. Masahito Hayashi (Universität Nagoya) zusammenarbeiten. Ziel ihrer Arbeit ist es, Quantenkreismodelle (Paradigmen der Quantenberechnung) für die technologische Anwendung zu entwickeln.

 

In der ersten Förderphase 2016 bis 2017 wurden zwei Forschungsgruppen gefördert. Das Projekt „Multicomponent Supramolecular Catalysts for Sustainable Chemical Synthesis“ unter der Leitung von Prof.  Bernhard Breit (Universität Freiburg) sowie Prof. Takashi Ooi und Prof. Kenichiro Itami (Universität Nagoya) widmete sich der Entwicklung umweltfreundlicher und energiesparender Katalysatoren. Prof. Alexander Bruns (Universität Freiburg) und Prof. Masabumi Suzuki (Universität Nagoya) verglichen im Projekt „Social Governance by Law: Substantive Standards and Procedural Enforcement“ die japanische und deutsche Rechtskultur bspw. im Hinblick auf die jeweils landesspezifischen Kombinationen präventiver und reaktiver juristischer Instrumente.

 

Detaillierte Informationen zu den neuen Projektgruppen finden Sie (in Englisch) hier.

 

Informationen über die Arbeit der Forschergruppen 2016/2017 finden Sie hier.

 

09/08/2017