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Neuer Band in der Weißen Reihe veröffentlicht

In der „Weißen Reihe“ der FRIAS School of History ist mit „American Foundations and the Coproduction of World Order in the 20th Century“ der vierte Band erscheinen. Herausgegeben von John Krige und Helke Rausch, die von April 2009 bis März 2010 am FRIAS forschte, beleuchtet er die Aktivitäten amerikanischer Stiftungen in Europa und den Umgang europäischer Wissenschaft mit amerikanischer Forschungsförderung. Wenn das 20. Jahrhundert in vielerlei Hinsicht als American Century gelten darf, dann haben die großen US-amerikanischen Stiftungen wie Carnegie, Rockefeller und Ford einen erheblichen Anteil daran. Allerdings nicht so, dass sie sich schlicht als einschlägige Handlanger US-amerikanischer Hegemonie betätigten. Ihre selbst gewählte Mission, die Erwartung ihrer Förderkandidaten und Partner sowie die Aushandlungsbedingungen vor Ort stellten ungleich subtilere Ansprüche an das philanthropische Geschäft. Die Autoren verbinden diplomatie-, ideen- und wissenschaftsgeschichtliche Ansätze, um zu zeigen, wie die US-Philanthropie vor allem im Zwischen- und Nachkriegseuropa zu einem Feld ständig neu auszuhandelnder Wissens- und Ordnungsvorstellungen wurde.

05/2012