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„Nachkriegsmoderne“: 19. Band der FRIAS-Schriftenreihe „linguae & litterae“ erschienen

Als 19. Band der FRIAS-Schriftenreihe „linguae & litterae“ ist die Untersuchung „Nachkriegsmoderne. Transformationen der deutschsprachigen Lyrik 1945–1960“ von Fabian Lampart, Privatdozent am Deutschen Seminar der Universität Freiburg und ehemaliger Junior Fellow der School of Language & Literature, erschienen.

Die germanistisch-komparatistische Habilitationsschrift, in deren Zentrum exemplarische Studien zu Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Günter Eich, Peter Huchel, Karl Krolow, Paul Celan, Ingeborg Bachmann, Peter Rühmkorf und Hans Magnus Enzensberger stehen, problematisiert das gängige literarhistorische Analysemodell, demzufolge die westdeutsche Nachkriegsliteratur nach dem nationalsozialistischen Traditionsbruch vor allem durch den raschen Assimilationsprozess einer nachholenden Aneignung der ‚klassischen‘ Moderne westlicher Prägung charakterisiert sei. Demgegenüber macht Lamparts Studie die ‚Nachkriegsmoderne‘ als komplexe ästhetische Übergangs- und Orientierungsphase vor dem Hintergrund der von Restauration und Modernisierung geprägten janusköpfigen 1950er Jahre kenntlich.

Fabian Lampart: Nachkriegsmoderne. Transformationen der deutschsprachigen Lyrik 1945–1960, Berlin/New York 2013 (de Gruyter), ISBN 978-3-11-022924-0.

04/2013