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Sprache, Körper und Denken

Bei der Fünften Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Kognitive Linguistik vom 10.-12. Oktober 2012 diskutieren internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie Wahrnehmung und Kommunikation zusammenhängen.

 

Was passiert im Gehirn, wenn Menschen Sprache verarbeiten? Wie hängen Gestik, Mimik und Körperhaltung mit kognitiven Prozessen zusammen? Bei der Fünften Internationalen Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Kognitive Linguistik greifen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen aktuellen Forschungstrend auf: Sie untersuchen die Frage, wie Sprache, Körperwahrnehmung und Interaktion zusammenhängen. Internationale Expertinnen und Experten stellen an drei Tagen ihre Forschungsergebnisse aus der Linguistik vor und diskutieren Sichtweisen auf Sprache und Kognition aus benachbarten Disziplinen wie Psychologie, Psycholinguistik und Künstliche Intelligenz.

Die Konferenz „Cognitive Linguistics in the World: Situated and Embodied approaches“ findet vom 10. bis 12. Oktober 2012 im Kollegiengebäude I der Universität Freiburg statt. Organisiert wird das diesjährige Treffen von Dr. Martin Hilpert, der von 2008 bis 2012 an der School of Language & Literature des Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) forschte. Im August 2012 wurde Hilpert auf eine Assistenzprofessur für Englische Linguistik an der Universität Neuchâtel/Schweiz berufen.

Zu den Plenarsprechern der diesjährigen Konferenz gehören Herbert H. Clark, Professor für Psychologie an der Stanford University; Nick Ellis, Professor für Psychologie und Sprach-wissenschaft an der University of Michigan, Ann Arbor; Heike Behrens, Professorin für Kognitive Linguistik und Spracherwerbsforschung an der Universität Basel; Thomas Herbst, Professor für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Erlangen; Klaus-Uwe Panther, Professor Emeritus für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg, und Daniel Casasanto, Professor für Psychologie an der New School for Social Research in New York City.

Die Deutsche Gesellschaft für Kognitive Linguistik wurde 2004 gegründet und hat das Ziel, die kognitiv-funktionale Linguistik in Deutschland zu fördern. Mit ihrer alle zwei Jahre veranstalteten Konferenz bietet sie ein Forum für die Diskussion zwischen verschiedenen Forschungsrichtungen in Deutschland und für die internationale Vernetzung der kognitiv-linguistisch orientierten Forschergemeinde.

Weitere Informationen unter: www.dgkl.uni-freiburg.de

10/2012