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Videomitschnitte von Freiburger Horizonte Veranstaltungen

Freiburger Horizonte vom 28. November 2018: "Der Aufstand der Populisten. Ende der liberal-demokratischen Ordnung?"

JoffeAuf Einladung des FRIAS sprach ZEIT Herausgeber Josef Joffe am 28. November zum Thema Populismus in Deutschland.

Joffe ist Publizist, Verleger und seit April 2000 Herausgeber der Wochenzeitung Die ZEIT. Er ist Dozent für internationale Politik und lehrte unter anderem in München, an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, in Harvard sowie in Stanford.

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Freiburger Horizonte vom 27. November 2018: "Welche Wissenschaft braucht die Gesellschaft?"

KretschmannAuf Einladung des Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) sprach der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, am 27. November zum aktuellen Thema „Welche Wissenschaft braucht unsere Gesellschaft?“.

Winfried Kretschmann war von 2002 bis 2011 Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen im baden-württembergischen Landtag. Seit 2011 ist er Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Von 2012 bis 2013 war er Präsident des Bundesrates und von 2013 bis 2014 Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz.

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Freiburger Horizonte vom 18. Oktober 2018: "Der Mensch als Architekt seiner/ihrer Selbst. Mechanismen und Möglichkeiten kognitiver Selbststeuerung"

HommelTraditionell unterscheidet die Psychologie zwischen der willentlichen Kontrolle menschlicher Handlungen und automatisiertem, gewohnheitsmäßigem Handeln--zwei konkurrierenden Stilen der menschlichen Handlungskontrolle.

Jüngere Untersuchungen legen jedoch nahe, dass diese Unterscheidung konzeptuell und empirisch nicht haltbar ist. Unterschiede innerhalb und zwischen Personen sind vielmehr auf unterschiedliche Stile der Handlungskontrolle zurückzuführen, die zwischen der ausschließlichen Fokussierung auf eigene Ziele ("Persistenz" in der Fachterminologie) und der starken Berücksichtigung aktueller situativer Umstände ("Flexibilität") variieren kann. Der Vortrag widmet sich den neuronalen und funktionellen Grundlagen dieser Stile, ihren genetischen und sozialen Determinanten, sowie verschiedenen Möglichkeiten ihrer Beeinflussung, wie z.B. Meditation, Ernährung, Hirnstimulation oder Neurofeedback.

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Freiburger Horizonte vom 21. November 2017: "Die postmigrantische Gesellschaft – Dynamiken zwischen Akzeptanz und Abwehr von Diversität"

Plakat Horizonte ForoutanIn postmigrantischen Gesellschaften – die politisch anerkannt haben, dass sie ein Einwanderungsland geworden sind – beanspruchen Zuwanderer und ihre Nachkommen Teilhaberechte auf der Basis des Gleichheitsgrundsatzes der Demokratie. Dies führt zu Aushandlungen um Rechte, Positionen, Repräsentationen und Privilegien. Der Antagonismus zwischen Migrationsbefürwortern und Migrationsgegnern prägt die politische Agenda, wobei Migration als Chiffre für zunehmende Heterogenität betrachtet wird.
» Postmigrantisch « richtet den Blick auf die Dynamik des Wandels und auf die Verantwortung der gesamten Gesellschaft für die stattfindenden Transformationsprozesse, verlässt somit die jahrelange Fixierung auf » die « Migranten. Durch ihre Forderung, Herkunft als kategoriale Trennlinie zu überwinden, entlarvt die postmigrantische Perspektive hegemoniale Markierungen, Strukturen sowie Prozesse, die derzeit vor allem im Diskurs um Migration und in der Konstruktion des Migrantischen als einem Dogma ewiger Fremdheit kristallisiert werden.

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Freiburger Horizonte vom 24. Oktober 2016: "Migration: Globale Herausforderung und Implikationen für Deutschland"

Migration_Oktober 2016Die zunehmende Mobilität von Menschen über internationale Grenzen hinweg erfordert globale Lösungen. In den vergangenen 15 Jahren wurde dies auch auf der Ebene der Vereinten Nationen erkannt, was zu vielseitigen Aktivitäten auf multilateraler Ebene geführt hat. Dieser Prozess der Konsensfindung ist allerdings höchst politisch und mit großen Herausforderungen verbunden. Diese betreffen insbesondere die Aufrechterhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten der Migranten und Migrantinnen sowie ihre Partizipation in Politikprozessen – in Selbstorgansationen oder vertreten durch Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen. Der Weg zu einer kohärenten global governancevon Migration ist somit noch weit.

Deutschland kann hierzu einen Beitrag leisten: Im Herbst 2017 ist es Gastgeber eines der wichtigen globalen Foren zu Migration, dem Global Forum on Migration and Development. Dabei können Deutschlands derzeitige Herausforderungen durch die Flüchtlingszahlen eine wichtige Rolle spielen.

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Freiburger Horizonte vom 13. April 2016: "Warum wir keine Marionetten unserer Gene sind - eine Einführung in die Epigenetik" mit Dr. Peter Spork

FH_Peter SporkWie verändern gesunde Ernährung, Gewalterfahrungen, reichlich Bewegung oder permanenter Stress unser innerstes Wesen? Wieso prägen Erfahrungen im Mutterleib oder in den ersten Lebensjahren die Persönlichkeit und Krankheitsanfälligkeit eines Menschen für den Rest seines Lebens? Vererben wir Umweltanpassungen an unsere Kinder und Enkel?

 

Antworten liefert die junge Wissenschaft der Epigenetik. Sie zeigt, dass wir keine Marionetten unserer Gene sind. Psyche und Gesundheit sind fast immer das gemeinsame Resultat aus dem Zusammenspiel der Gene mit epigenetisch gespeicherten Informationen. Das macht die alte Diskussion überflüssig, welche Eigenschaften geerbt sind und welche erworben. Umwelt und Lebensstil verändern die Steuerung des genetischen Erbes - und umgekehrt.

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Heideggers "Schwarze Hefte" - Ideoologieanfälligkeit der IntellektuellenFreiburger Horizonte 9.-11. Dezember 2015: "Heideggers Schwarze Hefte - Ideologieanfälligkeit der Intellektuellen"

Nicht erst seit dem Erscheinen der „Schwarzen Hefte“ wird Martin Heideggers persönliche wie denkerische Verstrickung in den Nationalsozialismus diskutiert. Die Debatte, ob er sich aus dieser Verstrickung jemals entschieden gelöst hat, begleitet die Auseinandersetzung mit Heideggers Denken seit Jahrzehnten. Die von Heidegger ausdrücklich zur posthumen Publikation bestimmten „Schwarzen Hefte“ haben diese Debatte neu befeuert. Heidegger war freilich nicht der einzige Intellektuelle in der Weimarer Republik, der sich von der ‚Bewegung‘ faszinieren ließ.

Die internationale Tagung „Martin Heideggers ‚Schwarze Hefte‘. Ideologieanfälligkeit der Intellektuellen“ wendet sich im Blick auf Heidegger und darüber hinaus der Frage zu, wie es dazu kommen konnte, dass Intellektuelle wenigstens zeitweise sich für die NS-Bewegung begeisterten.

Weltweit wird die Universität Freiburg mit dem Namen Heidegger verbunden. Person und Werk Heideggers stellen schon deshalb für die universitäre Selbstvergewisserung eine besondere Herausforderung dar. Diese ist mit dem Erscheinen der ersten Bände der „Schwarzen Hefte“ erneut zu einer dringlichen Aufgabe geworden. Die gemeinsame Tagung von Freiburger Horizonte (FRIAS), Colloquium phänomenologicum (Husserl-Archiv) und Freiburger Religionsgespräche steht unter der Schirmherrschaft des Rektorats.

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Freiburger Horizonte vom 18. November 2015: "Towards a Pacific World Order?" - Podiumsdiskussion

Pacific World OrderPolitical and Economic Developments in the Asia-Pacific and Their Implications for Global Politics and German Foreign Policy
 
Podiumsdiskussion moderiert von dem ARD Journalisten und früheren Leiter des ARD Studios Singapur, Robert Hetkämper. 


Auf dem Podium:

Professor Amrita Narlikar, Präsidentin des German Institute of Global and Area Studies (GIGA), Hamburg

Dr. Michael Reiterer, Senior Advisor, Asien und Pazifikreferat, Europäischer Auswärtiger Dienst, Brüssel

Professor Jürgen Rüland, Lehrstuhlinhaber Internationale Politik, Seminar für Wissenschaftliche Politik, Albert-Ludwigs Universität Freiburg

Dr. Volker Stanzel, ehemaliger Deutscher Botschafter, Peking und Tokyo

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horizonte_energiewende juliFreiburger Horizonte vom 09. Juli 2015: "Deutschland und die Energiewende - Nationale Herausforderung und globale Chance" - Podiumsdiskussion

Auf dem Podium:

Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Prof. Dr. Eicke R. Weber, Leiter des Freiburger Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, Co-Organisator des FRIAS Forschungsschwerpunktes „Quantenphysikalische Effekte der Photosynthese“

Roland Hipp, stellvertretender Geschäftsführer und Kampagnengeschäftsführer von Greenpeace Deutschland

Dr. Thorsten Radensleben, Vorstandsvorsitzender der Badenova AG & Co. KG

Moderator: Stefan Pawellek, Journalist

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Freiburger Horizonte_ToepferFreiburger Horizonte vom 12. Februar 2015: "Deutschland und die Energiewende - Nationale Herausforderung und globale Chance"


In der Auftaktveranstaltung der Freiburger Horizonte hielt der ehemalige Bundesminister und Exekutivdirektor des Umweltprograms der Vereinten Nationen Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer einen Vortrag zum Thema „Die Energiewende und Deutschland – Nationale Herausforderung und globale Chance?“ Die Lösung des globalen Energieproblems gilt als zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Energiewende in Deutschland ist das Vorzeigeprojekt der aktuellen Bundesregierung und der Versuch, auch andere Länder von erneuerbaren Energien zu überzeugen. Doch die ökologische Aufbruchstimmung der letzten Jahre schwindet. Der schleppende Ausbau der Netze und die Sorge vor steigenden Kosten für Verbraucher lassen das Vorhaben immer wieder ins Stocken geraten.

Prof. Dr. Dr. Töpfer ist zurzeit Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam. Von 1987 bis 1994 war er Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Von 1994 bis 1998 war er Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Der ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) ist Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung der Bundesregierung und Vorsitzender des Sustainable Development Solutions Network Germany der Vereinten Nationen.

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