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Mitteilungen Archiv

Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe liest im FRIAS-Hörsaal

Freitag, 23. November 2012, 20.15 Uhr

FRIAS-Hörsaal, Albertstraße 19, Freiburg


Am Freitag, dem 23. November 2012 liest die diesjährige Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe im Rahmen der LiLi-Tagung „Der ganze Mensch – die ganze Menschheit“ aus ihrem Werk.

Felicitas Hoppe, geboren 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt Picknick der Friseure, 1999, nach einer Weltreise auf einem Frachtschiff, folgte der Roman Pigafetta. 2003 Paradiese, Übersee, 2004 Verbrecher und Versager, 2006 Johanna, 2008 Iwein Löwenritter, 2009 Sieben Schätze und die Erzählung Der beste Platz der Welt, 2010 Abenteuer – was ist das?, 2012 Hoppe. Für ihr Werk wurde Felicitas Hoppe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Aspekte-Literaturpreis, dem Bremer Literaturpreis, dem Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim, dem Rattenfänger-Literaturpreis und zuletzt dem Georg-Büchner-Preis. Mehrere Poetikdozenturen und Gastprofessuren in Wiesbaden, Mainz, Augsburg und Göttingen, sowie am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, an der Georgetown University, Washington DC, und in Hamburg.

Foto Startseite: Tobias Bohm

>> Zum Tagungsprogramm „Der ganze Mensch – die ganze Menschheit“

>> Felicitas Hoppe im S. Fischer Verlag

Der ganze Mensch – die ganze Menschheit: Nachwuchstagung der FRIAS School of Language & Literature

FRIAS-Tagung zur ästhetischen Menschenkunde um 1800 mit Lesung der diesjährigen Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe

22.-24. November 2012

Unter der Federführung von Dr. Stefan Hermes und Dr. Sebastian Kaufmann (Deutsches Seminar, Universität Freiburg) findet vom 22. bis 24. November 2012 eine Nachwuchstagung der School of Language & Literature am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS, Albertstraße 19, 79104 Freiburg) statt.

Im Zeitraum um 1800 ist ein ausgeprägtes anthropologisches Interesse der (Spät-)Aufklärung an fremden Kulturen zu konstatieren, das sich nicht nur in der Entstehung akademischer Disziplinen wie ‚Menschheitsgeschichte‘ oder ‚physische Geographie‘ manifestiert, sondern auch auf das Gebiet der Literatur und Ästhetik übergreift. Etliche zeitgenössische Dramen, Erzähltexte und Gedichte inszenieren Aspekte kultureller Differenz, und die zahlreich erscheinenden Reiseberichte dieser Zeit geben Anlass, die eigenen (europäischen) Kultur- und Gesellschaftsformen kritisch zu reflektieren. „Die Karte der Menschheit ist an Völkerkunde ungemein erweitert“, vermerkt etwa Herder 1777.

Unter dem Titel „Der ganze Mensch – die ganze Menschheit: Völkerkundliche Anthropologie, Literatur und Ästhetik um 1800“ wollen die Tagungsbeiträge untersuchen, welche poetische Produktivität und ästhetische Innovationskraft sich aus der Beschäftigung mit völkerkundlich-anthropologischen Phänomenen um 1800 ergab und inwieweit umgekehrt Literatur und Ästhetik einen Beitrag zur zeitgenössischen Menschenkunde zu leisten vermochten.

Das Tagungskonzept „Der ganze Mensch – die ganze Menschheit“ wurde im Rahmen eines Wettbewerbs für Nachwuchsprojekte der FRIAS School of Language & Literature ausgewählt. Nachwuchswissenschaftler/innen aus dem Bereich der Sprach- und Literaturwissenschaften erhalten durch dieses Förderformat die Möglichkeit, ein eigenes Tagungsprojekt umzusetzen und die Beiträge bei positiver Begutachtung im Rahmen der FRIAS-Schriftenreihe linguae & litterae zu veröffentlichen.

 

Kontakt:

stefan.hermes@germanistik.uni-freiburg.de
sebastian.kaufmann@germanistik.uni-freiburg.de

 

Lesung von Felicitas Hoppe

Freitag, 23. November, 20:15 Uhr im FRIAS-Hörsaal

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Felicitas Hoppe (Foto: Tobias Bohm)

Abgerundet wird das Tagungsprogramm mit einer Lesung der Schriftstellerin und diesjährigen Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe, in deren Leben und Werk ausgedehnte Reisen durch ferne Länder eine zentrale Rolle spielen.

“The Axial Age and its Consequences” von Robert N. Bellah und Hans Joas erschienen

Im Oktober 2012 ist der von Hans Joas und Robert N. Bellah herausgegebene Studienband “The Axial Age and Its Consequences” bei Harvard University Press erschienen. Der Band geht auf eine von Hans Joas im Juli 2008 am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt organisierte Tagung zurück, die dem historischen Verständnis und der gegenwärtigen normativen Bedeutung der achsenzeitlichen Epoche (800-200 v.Chr.) gewidmet war. Ausgehend vom geschichtsphilosophischen Gehalt des durch Karl Jaspers geprägten Begriffs der „Achsenzeit“ diskutierten auf der Tagung namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (u.a. Shmuel Eisenstadt, Charles Taylor, Ann Swidler, Jürgen Habermas) die intellektuellen Konsequenzen, die sich aus der historischen Auseinandersetzung mit dieser fundamentalen politischen und religiösen Transformationsphase der Menschheit für unser heutiges Verständnis von Religion, Säkularisierung und politischen Identitäten  ergeben.

Hans Joas forscht seit 2011 als Permanent Fellow an der FRIAS School of History und ist außerdem Professor für Soziologie an der University of Chicago, deren Committee on Social Thought er seit 2000 angehört.

Robert N. Bellah ist emeritierter Professor für Soziologie an der University of California at Berkeley/USA, wo er viele Jahre lang auch das East Asian Studies Department leitete. Für seine Verdienste wurde er 2000 mit der „National Humanities Medal“ ausgezeichnet.

Veranstaltungshinweis:

Am Donnerstag, den 8. November 2012, wird Robert N. Bellah sein 2011 erschienenes Buch „Religion in Human Evolution“ in Freiburg vorstellen. Die gemeinsame Veranstaltung der FRIAS School of History und des Instituts für Soziologie der Universität Freiburg findet um 16.00 Uhr c.t. im Hörsaal 1199, Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3, statt. Hans Joas wird die Veranstaltung moderieren. Zu dem Vortrag sind Studierende, Lehrende, Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie die breite Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

FRIAS-Workshop zur graphischen Visualisierung in der Wissenschaft zahlt sich aus

Mit dem Knowhow, das Aurelio Mateo-Alonso und Francesco Scarel im April 2012 als Teilnehmer eines FRIAS-Workshops zur graphischen Visualisierung von Forschungsergebnissen erworben haben, ist es den beiden Nachwuchswissenschaftlern der FRIAS School of Soft Matter Research gelungen, ihre Publikations-Abbildung auf dem Cover der Zeitschrift Chemistry – A European Journal zu platzieren (Oktober 2012, Volume 18, Issue 44).

Der Visualisierungs-Workshop fand im April unter der Leitung von Felice Frankel, Wissenschaftsfotografin und Wissenschaftlerin am Massachusetts Institute of Technology (MIT), im FRIAS statt. Die graphische Darstellung von Forschungsergebnissen ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Forschungsarbeit. Insbesondere dort, wo der interdisziplinäre Austausch an Bedeutung gewinnt, sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darauf angewiesen, ihre Kernaussagen und Ergebnisse klar und verständlich zu kommunizieren. Ausgehend von der Annahme, dass die Verbesserung von Graphiken dazu beitragen kann, die eigene Forschung besser zu verstehen und klarer zu strukturieren, möchte Frankel mit ihren Workshops die Aufmerksamkeit für Visualisierungen in der Wissenschaft erhöhen und einen bewussten Umgang damit trainieren. Im Fall von Mateo-Alonso und Francesco Scarel hat sich die Teilnahme am Workshop voll ausgezahlt, wie ihre Darstellung „A Molecular Shuttle Driven by Fullerene Radical-Anion Recognition“ auf dem Cover des Chemie-Journals beweist.

Aurelio Mateo-Alonso, von März 2009 bis August 2012 Junior Fellow der FRIAS School of Soft Matter Research, hat kürzlich eine Ikerbasque-Forschungsprofessur am Basque Excellence Research Center for Polymer Materials in Donostia-San Sebastian/Spanien, angetreten.

Francesco Scarel war bis 2012 Doktorand der FRIAS School of Soft Matter Research (Gruppe Mateo-Alonso).

>> Link zur Oktober-Ausgabe von Chemistry

 

10/2012

8. Black Forest Focus zum Thema “Electronic and Excitonic Transport in Soft Matter” erfolgreich beendet

Vom 10.-14. Oktober 2012 fand in Schluchsee im Schwarzwald der 8. Black Forest Focus der FRIAS School of Soft Matter Research statt, der von den FRIAS-Fellows Hermann Grabert (Direktor der School of Soft Matter Research), Aurelio Mateo-Alonso (ehemaliger Junior Fellow, jetzt Ikerbasque Research Professor) und Günter Reiter (Senior Fellow) gemeinsam mit Alexander Blumen (Universität Freiburg) organisiert wurde. An dem Workshop nahmen annähernd 60 international führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil, die sich der Entschlüsselung elektronischer und exzitonischer Transporteigenschaften von konjugierten Halbleitermaterialien widmen.

Dabei gelang es, das gesamte Spektrum der organischen optoelektronischen Materialwissenschaft sowohl auf experimenteller als auch auf theoretischer Ebene abzudecken. Der Schwerpunkt lag auf wissenschaftlichen Problemstellungen in Zusammenhang mit der Photonen-Absorption, der Dynamik und Kinetik von Anregungszuständen  sowie der Ladungstrennung und des Ladungstransports als Funktion der molekularen Konformation und der Morphologie. Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops betraf die Herstellung organischer Halbleiterelemente.

Die Poster-Session sowie gemeinsame Abendessen und Kaffeepausen regten zahlreiche konstruktive Gespräche an und stellten sicher, dass der BFF8 in jeder Hinsicht zu einer sehr erfolgreichen wissenschaftlichen Veranstaltung wurde.

10/2012

LiLi-Fellow John Nerbonne erhält Humboldt-Forschungspreis

John Nerbonne, Computerlinguist an der Universität Groningen/Niederlande und von September 2012 bis Februar 2013 Senior Research Fellow der FRIAS School of Language & Literature, wird mit einem Humboldt-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird laut Stiftung an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen aus dem Ausland vergeben, deren bisheriges Gesamtschaffen „grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden können“. John Nerbonne wird für seine Verdienste vor allem im Bereich der quantitativen Analyse geografisch verteilter Sprachdaten ausgezeichnet.

Nerbonne hat Sprachwissenschaft und Informatik an der Ohio State University studiert und anschließend mehrere Jahre in der Industrie gearbeitet (Hewlett-Packard Labs, Palo Alto, und Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, Saarbrücken). Seit 1993 hat er den Lehrstuhl für Computerlinguistik in Groningen inne, wo er auch die Abteilung für geisteswissenschaftliche Informatik leitet. Er war langjähriger Direktor des Center for Language and Cognition in Groningen und wurde 2002 zum Präsidenten der internationalen Association for Computational Linguistics gewählt. Er hat zu einem breiten Spektrum von sprachwissenschaftlichen Themen geforscht, u.a. Grammatikentwicklung, Semantik, natürlich-sprachliche Schnittstellen, computerunterstützte Sprachlernsysteme, Informationsextraktion, Simulationen von Spracherwerb, Sprachkontakt sowie syntaktische Unterschiede in Textkorpora. Der Fokus seiner Forschung ist seit zehn Jahren die computerunterstütze Analyse der Aussprachevariation. Die hierbei von ihm entwickelten neuen Techniken werden vor allem im Bereich der Dialektologie verwendet.

Am FRIAS widmet sich John Nerbonne von September 2012 bis Februar 2013 dem Forschungsprojekt „Variation and Frequency“.

10/2012

Eröffnung des Akademischen Jahres 2012/13 am FRIAS

22. Oktober 2012, 18.15 Uhr

Mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Eicke R. Weber und Dr. Hans-Martin Henning zum Thema „Challenges of the transformation to a sustainable energy system for science and society“ wurde am 22. Oktober 2012 das akademische Jahr 2012/13 am Freiburg Institute for Advanced Studies eröffnet.


Im Zeitraum Oktober 2012 bis Juli 2013 wird das FRIAS, letztmals in der bestehenden Konfiguration seiner vier Schools, erneut ein attraktives akademisches Programm mit Fellows aus Freiburg und aus der ganzen Welt und zahlreichen wissenschaftlichen Veranstaltungen auflegen. Gleichzeitig werden die kommenden Monate im Zeichen der Weiterentwicklung des FRIAS-Konzepts stehen, damit das Forschungskolleg dauerhaft für die gesamte Universität erhalten werden kann.


Prof. Dr. Eicke R. Weber ist Leiter des Freiburger Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) und Inhaber des Lehrstuhls für Physik / Solarenergie an der Albert-Ludwigs-Universität. Nach seiner Habilitation an der Universität Köln nahm er einen Ruf an das Department of Materials Science and Engineering der University of California, Berkeley, an, wo er 2004 zum Chair der interdisziplinären Nanoscale Science and Engineering Graduate Group ernannt wurde. Er wurde unter anderem mit dem Alexander von Humboldt-Preis 1994, dem Bundesverdienstkreuz 2006 und dem Electronics and Photonics Division Award 2009 ausgezeichnet.

Dr. Hans-Martin Henning ist stv. Leiter des Freiburger Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Henning studierte zunächst Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg und Sozialwissenschaft in Bremen, bevor er sich der Physik an der Universität Oldenburg zuwandte. Im Anschluss an seine Promotion in Physik hatte er mehrere Forschungsstellen inne, seit 1994 am Fraunhofer ISE. Seit 2011 leitet er dort die Abteilung "Thermal systems and buildings".

Schöpferische Restauration. Adaption und Transformation in der Klassischen Moderne

Vom 11. bis 13. Oktober 2012 findet am FRIAS eine Tagung zum Thema ""Schöpferische Restauration – Adaption und Transformation in der Klassischen Moderne"" statt. Die einzelnen Beiträge nehmen Formen von Adaptionen und Wandlungen ästhetischer Phänomene in der Klassischen Moderne (1890 bis 1930) in den Blick.

Unter dem Schlagwort von der 'Schöpferischen Restauration', das in den 1920er Jahren von Hugo von Hofmannsthal und Rudolf Borchardt geprägt wurde, nimmt das Kolloquium Formen von Adaptionen und Wandlungen ästhetischer Phänomene in der Klassischen Moderne (1890 bis 1930) in den Blick. Dabei werden sowohl rezeptionsästhetische, komparatistische wie intermediale Fragen behandelt, etwa die Aneignung antiker Stoffe und Formen unter den Bedingungen der Moderne, intertextuelle Verarbeitungen traditioneller Vorlagen oder auch Übersetzungen und filmische wie musikalische Adaptionen vor- und frühmoderner Stoffe. Die Beiträge verhandeln so in vielfältiger Perspektive die Spannung zwischen Tradition und Innovation, zwischen historistischer Musealisierung und avantgardistischem Traditionsbruch.

 

15. Band der FRIAS-Reihe „linguae & litterae“ erschienen

Als 15. Band der FRIAS-Reihe „linguae & litterae“ ist Christopher Meids Studie „Griechenland-Imaginationen. Reiseberichte im 20. Jahrhundert von Gerhart Hauptmann bis Wolfgang Koeppen“ erschienen, die 2011 mit dem Forschungspreis der School of Language & Literature ausgezeichnet wurde. Die Untersuchung zeigt, wie Griechenland bis weit ins 20. Jahrhundert als ein zentraler, teilweise hoch ideologisierter Projektionsraum für die deutsche Identitätsfindung und –konstruktion dient, der auch nach dem Abflauen des traditionellen Philhellenismus unter veränderten Vorzeichen aktuell bleibt: Nietzsches Tragödienschrift, die Arbeiten von Jacob Burckhardt und anderen Autoren bilden den Hintergrund dieser Versuche, sich einer immer noch als maßgeblich erachteten Kultur anzunähern. Dabei kommt gerade der Reiseliteratur eine besondere Bedeutung zu, da sie besondere Strategien der Authentisierung und Beglaubigung ermöglicht.
Meids Studie untersucht deutschsprachige Reiseberichte über Griechenland aus dem Zeitraum von 1908 bis 1962, den Erscheinungsjahren der Texte von Gerhart Hauptmann und Wolfgang Koeppen. Erstmals wird ein wesentlicher Bestandteil des deutschen Griechenlanddiskurses zugänglich gemacht, in übergreifenden Strömungen verortet und eingehend analysiert: Die Bandbreite der Darstellung reicht von den Subjektivitätsentwürfen der Jahrhundertwende (Hauptmann, Hofmannsthal) über die politisch akzentuierten Reiseberichte aus der Weimarer Republik und dem Dritten Reich (Kästner) bis hin zu den skeptischen Distanzierungen der Nachkriegsjahre (Koeppen).

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10/2012

Sprache, Körper und Denken

Bei der Fünften Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Kognitive Linguistik vom 10.-12. Oktober 2012 diskutieren internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie Wahrnehmung und Kommunikation zusammenhängen.

 

Was passiert im Gehirn, wenn Menschen Sprache verarbeiten? Wie hängen Gestik, Mimik und Körperhaltung mit kognitiven Prozessen zusammen? Bei der Fünften Internationalen Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Kognitive Linguistik greifen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen aktuellen Forschungstrend auf: Sie untersuchen die Frage, wie Sprache, Körperwahrnehmung und Interaktion zusammenhängen. Internationale Expertinnen und Experten stellen an drei Tagen ihre Forschungsergebnisse aus der Linguistik vor und diskutieren Sichtweisen auf Sprache und Kognition aus benachbarten Disziplinen wie Psychologie, Psycholinguistik und Künstliche Intelligenz.

Die Konferenz „Cognitive Linguistics in the World: Situated and Embodied approaches“ findet vom 10. bis 12. Oktober 2012 im Kollegiengebäude I der Universität Freiburg statt. Organisiert wird das diesjährige Treffen von Dr. Martin Hilpert, der von 2008 bis 2012 an der School of Language & Literature des Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) forschte. Im August 2012 wurde Hilpert auf eine Assistenzprofessur für Englische Linguistik an der Universität Neuchâtel/Schweiz berufen.

Zu den Plenarsprechern der diesjährigen Konferenz gehören Herbert H. Clark, Professor für Psychologie an der Stanford University; Nick Ellis, Professor für Psychologie und Sprach-wissenschaft an der University of Michigan, Ann Arbor; Heike Behrens, Professorin für Kognitive Linguistik und Spracherwerbsforschung an der Universität Basel; Thomas Herbst, Professor für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Erlangen; Klaus-Uwe Panther, Professor Emeritus für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg, und Daniel Casasanto, Professor für Psychologie an der New School for Social Research in New York City.

Die Deutsche Gesellschaft für Kognitive Linguistik wurde 2004 gegründet und hat das Ziel, die kognitiv-funktionale Linguistik in Deutschland zu fördern. Mit ihrer alle zwei Jahre veranstalteten Konferenz bietet sie ein Forum für die Diskussion zwischen verschiedenen Forschungsrichtungen in Deutschland und für die internationale Vernetzung der kognitiv-linguistisch orientierten Forschergemeinde.

Weitere Informationen unter: www.dgkl.uni-freiburg.de

10/2012