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Prof. Dr. Matías Martínez

Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft/Narratologie
Universität Wuppertal
Okt. 2012 - Feb. 2013

Freiburg Institute for Advanced Studies
79104 Freiburg im Breisgau

    CV

    Matías Martínez wurde 1960 in Santiago de Chile geboren und studierte Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Göttingen und Harvard University. Er war wiss. Assistent an der Universität München und habilitierte sich dort in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft sowie in Germanistik. Als Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft lehrte er in Mainz und Bremen. Seit 2004 lehrt er Neuere Deutsche Literatur an der Bergischen Universität Wuppertal. Längere Lehr- und Forschungsaufenthalte an Universitäten in Europa, Lateinamerika, USA und Australien. Seine Hauptarbeitsfelder sind Erzählforschung, Literaturtheorie, literarische Autorschaft und moderne Lyrik. Er ist Gründungsdirekor (2007) des “Zentrums für Erzählforschung” der Universität Wuppertal und seitdem dessen geschäftsführender Direktor.

     


    Publikationen (Auswahl):


    Bücher und Herausgeberschaften

    • Doppelte Welten. Struktur und Sinn zweideutigen Erzählens. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 1996 (Palaestra, Bd. 298).  (author)
    • Einführung in die Erzähltheorie. München: C. H. Beck, 1999 (C. H. Beck Studium). 8. Aufl. 2009. Japanese Transl: Tokio: Hosei University Press, 2006. Spanish Transl.: Buenos Aires: Las Cuarenta 2011. (co-author)
    • Formaler Mythos. Beiträge zu einer Theorie ästhetischer Formen. Paderborn: Schöningh 1996 (Explicatio, Bd. 8). (editor)
    • Rückkehr des Autors. Zur Erneuerung eines umstrittenen Begriffs. Tübingen: Niemeyer 1999 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, Bd. 71). (co-editor)
    • Texte zur Theorie der Autorschaft. Stuttgart: Reclam 2000. (co-editor)
    • Warum Fußball? Kulturwissenschaftliche Beschreibungen eines Sports. Bielefeld: Aisthesis 2002. (editor)
    • Regeln der Bedeutung. Zur Theorie der Bedeutung literarischer Texte. Berlin, New York: Walter de Gruyter 2003. (co-editor)
    • Der Holocaust und die Künste. Medialität und Authentizität von Holocaust-Darstellungen in Literatur, Film, Video, Malerei, Denkmälern, Comic und Musik. Bielefeld: Aisthesis 2004. (editor)
    • Gottfried Benn – Wechselspiele zwischen Biographie und Werk. Göttingen: Wallstein 2007. (editor)
    • Geistiger Handelsverkehr. Komparatistische Aspekte der Goethezeit. Göttingen: Wallstein 2008. (co-editor)
    • Klassiker der modernen Literaturtheorie. München: C. H. Beck 2010. (co-editor)
    • Wirklichkeitserzählungen. Felder, Formen und Funktionen nichtliterarischen Erzählens. Stuttgart: Metzler 2010. (co-editor)
    • Handbuch Erzählliteratur. Stuttgart: Metzler 2011. (editor)

    Proceedings

    • Vielheit und Einheit des Erzählens? Möglichkeiten einer historischen Narratologie (principal editor) (to be published in the Proceedings of the IVG-Congress, Varsovia 2010)

     


    FRIAS-Projekt

    Autorschaft und Autorität im religiösen Epos

    Die komparatistische Studie untersucht die Gestaltung und die legitimatorische Funktion von Autorschaft in religiösen Epen von Dante Alighieri, Diego de Hojeda, John Milton und Friedrich Gottlieb Klopstock sowie, in kürzerer Form, in einigen vergleichbaren Werken bis zur Gegenwart. Im Zentrum des Interesses steht die Rechtfertigung des zugleich literarischen und religiösen Geltungsanspruchs dieser Texte durch eine hybride Selbstinszenierung des Autors als poeta und vates.