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Dr. Tilmann Köppe

Germanistik und Literaturtheorie
Apr. 08 - Dez. 2010

    Vergangene FRIAS-Aufenthalte

    • Apr. 08 - Dez. 2010

     

    Netzwerk „Grundbegriffe der Erzähltheorie“

     

    Kurzbeschreibung des Netzwerkes

     

    Lebenslauf

     

    Geboren 1977 in Hildesheim; 1997-2004 Studium der Germanistik, ev. Theologie, Philosophie und Ästhetik in Göttingen und Southampton; 2002 Erstes Staatsexamen Deutsch, Ev. Religion; 2003 Erstes Staatsexamen Philosophie; 2005 Master of Arts in Aesthetics, University of Southampton; 2007 Philosophische Doktorprüfung, Universität Göttingen: „Literatur und Erkenntnis. Studien zur kognitiven Signifikanz fiktionaler literarischer Werke“; 2004-2007 Lehrbeauftragter am Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen und Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Theorie der Literatur ebenda. 2001-2003 und 2005-2007 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, 2003-2004 Stipendiat des DAAD.

     

    Publikationen (Monographien)

    • Literatur und Erkenntnis. Studien zur kognitiven Signifikanz fiktionaler literarischer Werke. Paderborn, 2008
    • Neuere Literaturtheorien. Stuttgart/Weimar, 2008 (zusammen mit Simone Winko).

    Publikationen (Sammelbände):

    • Was ist Literatur? Paderborn 2006 (zusammen mit Jürn Gottschalk).
    • Funktionen von Kunst. Frankfurt a.M., 2009 (zusammen mit Gesa zur Nieden u. Daniel Martin Feige).
    • Moderne Interpretationstheorien. Göttingen 2008 (zusammen mit Tom Kindt).

     

     

    Narrative Selbstrepräsentation

    Die These der narrativen Selbstrepräsentation lässt sich kurz und bündig so umreißen: „Ein Mensch, der im Verhältnis zu sich selbst Erzähler ist, konstituiert sein Selbst als eine kohärente und verstehbare Einheit, die als introspektives Zentrum des Denkens, Fühlens und Wollens empfunden wird und seine personale Identität in der Zeit verbürgt.“ Im Rahmen des Forschungsprojekts wird diese These anhand eines Korpus existenzphilosophischer Bildungsromane untersucht. Dabei soll aufgezeigt werden, dass sich erstens diese Texte in Hinblick auf narrative Strategien der Selbstrepräsentation interpretieren lassen, dass zweitens aus der genauen Lektüre der Einzeltexte vertiefte Kenntnisse über einschlägige Muster, Typen und Funktionen des Narrativen hervorgehen, und dass drittens diese Kenntnisse zur Klärung der theoretischen Debatte um die Narrativität von Selbstrepräsentationen beitragen.