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Sie sind hier: FRIAS School of History Fellows Prof. Dr. Kiran Klaus Patel

Prof. Dr. Kiran Klaus Patel

European University Institute
Florenz, I
Guest Fellow
28.06.-31.07.10

Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
School of History

    CV

    1997 M.A. Humboldt-Universität zu Berlin, 2001 Dr. phil., Humboldt-Universität zu Berlin, 2002-2007 Juniorprofessor für Geschichte, Humboldt-Universität Berlin, 2007-2011 Professor für Europäische Geschichte und Transatlantische Beziehungen am Department of History und am Robert Schuman Centre for Advanced Studies des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz; seit September 2011 Professor für Europäische und Globale Geschichte an der Universität Maastricht und zugleich Head of the Department of History

    PUBLIKATIONEN

    • „Soldaten der Arbeit”. Arbeitsdienste in Deutschland und den USA, 1933-1945, Göttingen 2003.
    • Nach der Nationalfixiertheit. Perspektiven einer transnationalen Geschichte, Berlin 2004.
    • Europäisierung wider Willen. Die Bundesrepublik Deutschland in der Agrarintegration der EWG, 1955-1973, München 2009.
    • Der Europäer – ein Konstrukt. Wissensbestände, Diskurse, Praktiken, gemeinsam herausgegeben mit Lorraine Bluche und Veronika Lipphardt, Göttingen 2009.
    • Europeanization in the Twentieth Century. Historical Approaches, gemeinsam herausgegeben mit Martin Conway, Basingstoke 2010.

     

    FRIAS FORSCHUNGSPROJEKT

    “The Global New Deal and its Consequences”

    Die Geschichte des New Deal, das heißt der wirtschafts- und sozialpolitischen Reformen in den USA der 1930er Jahre, wird in der vorhandenen Literatur zumeist in rein nationalzentrierter Perspektive untersucht – ganz so, als ergäbe sich amerikanische Geschichte lediglich aus amerikanischer Geschichte. Dieses Projekt wählt dagegen einen anderen Zugang. In Form einer Synthese stellt es die vielfältigen Verbindungen und Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Gesellschaften ins Zentrum. Diese betreffen das Feld klassischer Außenpolitik ebenso wie kulturelle und ökonomische Bindungen; hinzu tritt eine komparative Analyse der Frage, wie andere Gesellschaften der Zwischenkriegszeit auf grundsätzlich ähnliche Probleme (z.B. Weltwirtschaftskrise) reagierten. Das Werk basiert sowohl auf eigener Primärforschung, als auch auf der Synthese einer Vielzahl von vorhandenen Studien.