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Tim Freytag

Kulturgeographie
Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften
Freiburg, Deutschland

    Lebenslauf

    Tim Freytag ist Professor für Humangeographie am Institut für Kulturgeographie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen Tourismus- und Mobilitätsforschung, Sozial- und Kulturgeographie, Bildungsgeographie sowie Stadt- und Metropolenforschung.

    Nach einem Studium der Geographie, Geschichte und Romanistik an den Universitäten Heidelberg, Granada (Spanien) und Genf (Schweiz) wurde Freytag 2003 an der Universität Heidelberg promoviert. Bevor er 2010 nach Freiburg wechselte, war Freytag zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Heidelberg und seit 2009 als Professor für Kulturgeographie an der Universität Kiel tätig. Auf der Grundlage eingeworbener Stipendien und Projekte hat Freytag ein international orientiertes und interdisziplinär geprägtes Forschungsprofil entwickelt.

    Veröffentlichungen (Auswahl)

    • Freytag, T. (2010): Déjà-vu: tourist practices of repeat visitors in the city of Paris. In: Social Geography 5, 49-58.
    • Freytag, T. (2010): Being a tourist in Heidelberg: Exploring visitor activities and spatial mobility in the city. In: Revista Geografica Italiana 117 (2), 379-389.
    • Oswald, F. / Wahl, H.-W. / Voss, E. / Schilling, O. / Freytag, T. / Auslander, G.A. / Shoval, N. / Heinik, J. / Landau, R. (2010): The use of tracking technologies for the analysis of outdoor mobility in the face of dementia: First steps into a project and some illustrative findings from Germany. In: Journal of Housing for the Elderly 24 (1), 55-73.
    • Freytag, T. (2009): Low-Cost Airlines – Motoren für den Städtetourismus in Europa? In: Geographische Rundschau 61 (2), 20-26.
    • Freytag, T. / Popp, M. (2009): Der Erfolg des europäischen Städtetourismus: Grundlagen, Entwicklungen, Wirkungen. In: Geographische Rundschau 61 (2), 4-11.
    • Shoval, N. / Auslander, G.A. / Freytag, T. / Landau, R. / Oswald, F. / Seidl, U. / Wahl, H.-W. / Werner, S. / Heinik, J. (2008): The use of advanced tracking technologies for the analysis of mobility in Alzheimer’s disease and related cognitive diseases. In: BMC Geriatrics 8:7.
    • Hoyler, M. / Freytag, T. / Mager, C. (2008): Connecting Rhine-Main: The production of multi-scalar polycentricities through knowledge intensive business services. In: Regional Studies 42 (8), 1095-1111.
    • Freytag, T. (2007): Städtetourismus in europäischen Grossstädten: Eine Hierarchie der Standorte und aktuelle Entwicklungen der Übernachtungszahlen. In: DISP 169 (2), 56-67.
    • Freytag, T. / Hoyler, M. / Mager, C. / Fischer, C. (2006): Rhine-Main: Making polycentricity work? In: Hall, P. / Pain, K. (eds.): The polycentric metropolis: Learning from Mega-City regions in Europe. London: Earthscan. 163-171.
    • Hoyler, M. / Freytag, T. / Mager, C. (2006): Advantageous fragmentation? – Reimagining metropolitan governance and spatial planning in Rhine-Main. In: Built Environment 32 (2), 124-136.
    • Hoyler, M. / Freytag, T. / Jöns, H. (2004): Technology, organization, territory: A biographical interview with Michael Storper. In: Zeitschrift für Wirtschafts­geographie 48 (1), 63-72.


    FRIAS-Forschungsprojekt

    Der  Klimawandel zählt zu den wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Ein globalpolitisches Ziel besteht darin, die Verstärkung des Treibhauseffektes durch menschliches Einwirken in den nächsten Jahrzehnten maßgeblich zu reduzieren. Im Bereich der Mobilität erscheint die Verminderung von Emissionen besonders schwierig, da ein deutlicher Anstieg des weltweiten Transportaufkommens zu erwarten ist, der nicht allein durch technologische Effizienzsteigerungen zu kompensieren sein wird. Deshalb gilt „Klima-Governance“ als eines der zentralen Steuerungsinstrumente, um die dringend erforderlichen Emissionsminderungen politisch und gesellschaftlich umzusetzen.

    Die interdisziplinäre Forschergruppe am FRIAS beschäftigt sich mit den wechselseitigen Beziehungen zwischen Mobilität, Klimawandel und Governance. Das wichtigste Ziel besteht darin, dieses innovative Forschungsfeld aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu durchdenken und neu zu ordnen. Dazu werden unter Einbeziehung auswärtiger Expertinnen und Experten sowie verschiedener Partner an der Universität Freiburg mehrere Workshops am FRIAS ausgerichtet. Die Zusammenarbeit dient vor allem der Vorbereitung von Publikationen, Forschungsanträgen und künftigen Kooperationen. Die Forschungsinitiative soll einen Beitrag leisten, um die Sichtbarkeit und Vernetzung der Universität Freiburg als Standort für exzellente Spitzenforschung zu stärken.