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Auswahl des FRIAS Forschungsschwerpunkts 2018/19

Ethische, rechtliche, philosophische und soziale Aspekte der Interaktion zwischen Menschen und autonomen intelligenten Systemen

  

Im Programm FRIAS-Forschungsschwerpunkte ist die Auswahl für das Jahr 2018/19 getroffen worden.

 

Ausgewählt wurde der interdisziplinäre Antrag „Ethische, rechtliche, philosophische und soziale Aspekte der Interaktion zwischen Menschen und autonomen intelligenten Systemen“. Der neue Forschungsschwerpunkt wird sich mit unterschiedlichen Konsequenzen der Mensch-Maschine-Interaktionen beschäftigen. Die interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe will dabei untersuchen, welche Herausforderungen die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der autonomen intelligenten Systeme (wie zum Beispiel Neurotechnologie oder autonome Fahrzeuge) für eine moderne Gesellschaft darstellen. Der Forschungsschwerpunkt ist eine Kooperation von vier Freiburger Wissenschaftlern: dem Neurologen und Neuroethiker Philipp Kellmeyer (Sprecher), der Rechtswissenschaftlerin und Rechtsethikerin Silja Vöneky, dem Computerwissenschaftler Wolfram Burgard, sowie dem Philosophen Oliver Müller. Weitere internationale Experten werden die Gruppe als Fellows oder Gastwissenschaftler verstärken.

 

FRIAS Forschungsschwerpunkte setzen für jeweils ein Jahr thematische Schwerpunkte in der Arbeit des Instituts, und machen dadurch vielversprechende Forschungsbereiche der Universität Freiburg international noch sichtbarer. Drei bis vier Gruppenleiterinnen und -leiter aus der Universität Freiburg arbeiten zusammen in Gruppen von bis zu 8 Forscherinnen und Forschern, die i.d.R. an Universitäten und Forschungsinstituten im Ausland arbeiten. Durch regelmäßige Kolloquien sowie gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen und Forschungsaktivitäten wird der intensive Austausch innerhalb dieser Gruppe von Fellows gefördert.

 

Der vom FRIAS-Beirat ausgewählte Schwerpunkt wird einem Thema Aufmerksamkeit widmen, das schon jetzt stark im öffentlichen Interesse steht und das ein großes Potenzial für die Vernetzung verschiedener Disziplinen hat. Darüber hinaus wird dieser Forschungsschwerpunkt dabei helfen, die natürliche Verbindung zwischen FRIAS und dem Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools zu verstärken. Die Arbeit der Gruppe im Akademischen Jahr 2018/19 wird in Vortragsreihen und Sonderveranstaltungen für die universitäre wie städtische Öffentlichkeit sichtbar werden.

 

Weitere Informationen zum aktuellen Schwerpunkt 2016/17 und zu den beiden kommenden Forschungsschwerpunkten ab Oktober 2017 finden Sie hier.

 

 

 

  

5/7/2017