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Vortrag: Warum wir keine Marionetten unserer Gene sind - eine Einführung in die Epigenetik

Vortrag von Peter Spork, Abschlussvortrag des 3. Freiburg Epigenetic Spring Meeting

Wie verändern gesunde Ernährung, Gewalterfahrungen, reichlich Bewegung oder permanenter Stress unser innerstes Wesen? Wieso prägen Erfahrungen im Mutterleib oder in den ersten Lebensjahren die Persönlichkeit und Krankheitsanfälligkeit eines Menschen für den Rest seines Lebens? Vererben wir Umweltanpassungen an unsere Kinder und Enkel?

Antworten liefert die junge Wissenschaft der Epigenetik. Sie zeigt, dass wir keine Marionetten unserer Gene sind. Psyche und Gesundheit sind fast immer das gemeinsame Resultat aus dem Zusammenspiel der Gene mit epigenetisch gespeicherten Informationen. Das macht die alte Diskussion überflüssig, welche Eigenschaften geerbt sind und welche erworben. Umwelt und Lebensstil verändern die Steuerung des genetischen Erbes - und umgekehrt.

 

Dr. rer. nat. Peter Spork ist laut Deutschlandfunk nicht nur einer der führenden Wissenschaftsautoren Deutschlands sondern auch „der Mann, der die Epigenetik populär machte“. Er studierte Biologie, Psychologie und Anthropologie in Marburg und Hamburg und promovierte im Bereich Neurobiologie/Biokybernetik. Spork arbeitet seit 1991 als Wissenschaftsjournalist (u.a. Die Zeit, FAZ, SZ, NZZ, Geo, bild der wissenschaft). Er ist Autor und Herausgeber des Newsletter Epigenetik und hat mehrere Sachbücher verfasst, die in neun Sprachen übersetzt wurden. Sein Bestseller Der zweite Code war das erste allgemeinverständliche Buch über Epigenetik. Sein aktuelles Buch Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft erschien im Hanser Verlag.

www.peter-spork.de 
www.newsletter-epigenetik.de