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Freiburger Horizonte - Klaus Töpfer: Die Energiewende und Deutschland Nationale Herausforderung und globale Chance?

In der Auftaktveranstaltung der Freiburger Horizonte hielt der ehemalige Bundesminister und Exekutivdirektor des Umweltprograms der Vereinten Nationen Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer einen Vortrag zum Thema „Die Energiewende und Deutschland – Nationale Herausforderung und globale Chance?“ Die Lösung des globalen Energieproblems gilt als zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Energiewende in Deutschland ist das Vorzeigeprojekt der aktuellen Bundesregierung und der Versuch, auch andere Länder von erneuerbaren Energien zu überzeugen. Doch die ökologische Aufbruchstimmung der letzten Jahre schwindet. Der schleppende Ausbau der Netze und die Sorge vor steigenden Kosten für Verbraucher lassen das Vorhaben immer wieder ins Stocken geraten.

Prof. Dr. Dr. Töpfer ist zurzeit Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam. Von 1987 bis 1994 war er Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Von 1994 bis 1998 war er Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Der ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) ist Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung der Bundesregierung und Vorsitzender des Sustainable Development Solutions Network Germany der Vereinten Nationen.