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Psychologie, Psychotherapie, und Neurowissenschaften

FRIAS Forschungsschwerpunkt "Synchronization in Embodied Interaction"

Prof. Dr. Hermann Herlinghaus (Universität Freiburg); Prof. Dr. Claas Lahmann (Universität Freiburg); Prof. Dr. Stefan Pfänder (Universität Freiburg); Prof. Dr. Carl Eduard Scheidt (Universität Freiburg)

Die verkörperlichte Interaktion bietet ihren Aktant/innen eine Vielzahl verkörperlichter Ausdrucksmöglichkeiten, mit denen Resonanz erzeugt werden kann. Diese Ressourcen umfassen z.B. Gestik, Blicke, Körperhaltung und Sprache. Ein großes Spektrum an Resonanzphänomenen kann in der Form synchronisierter Bewegungen identifiziert und operationalisiert werden, die sich sowohl aktanten- als auch ressourcenübergreifend manifestieren. Unsere  Forschungsfragen sind innerhalb der Interaktionsforschung verortet und fokussieren pragmatische Aspekte der Kommunikation. Wir betrachten Synchronisation aus einer interdisziplinären Perspektive. Die Verbindung linguistischer, psychologischer und kulturwissenschaftlicher Herangehensweisen ermöglicht uns den Aufbau einer nachhaltigen, konkurrenzfähigen empirischen und methologischen Basis für die Stellung eines interdisziplinären Drittmittelantrags.
Unsere Forschung wird die Universität Freiburg erfolgreich in dem hochaktuellen Forschungsparadigma der verkörperlichten Interaktion verorten.

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FRIAS Projektgruppe "Sustainable Self-Optimization as a Human Core Competence in the 21st Centurary"

Prof. Dr. Matthias Nückles; Prof. Dr. Albert Gollhofer; Prof. Dr. Markus Heinrichs; Prof. Dr. Andrea Kiesel; PD Dr. Sebastian Schwenzfeuer; Prof. Dr. Markus Tauschek (alle Beteiligten von der Universität Freiburg)

Selbstoptimierung impliziert die Steuerung eigenen Verhaltens und Erlebens mit dem Ziel, dieses effektiv, effizient und nachhaltig zu gestalten. Selbstoptimierung kann insofern als eine Schlüsselkompetenz des Menschen bezeichnet werden. Die geplante Projektgruppe beabsichtigt, erste Schritte in Hinblick auf die Entwicklung einer umfassenden Theorie zur nachhaltigen Selbstoptimierung zu unternehmen. Grundlegende Konzepte und Prozesse der Selbstoptimierung werden analysiert und empirische Forschungsergebnisse genutzt, um intra- und interindividuelle Variabilität in Bezug auf Selbstoptimierungsfähigkeiten und –fertigkeiten zu systematisieren. Hierbei werden für
unterschiedliche Lebensabschnitte und Personengruppen unterschiedliche Aspekte der Selbstoptimierung in Bezug auf Leistung, Gesundheit/Wohlbefinden und/oder sozialen Fähigkeiten im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen. Darüber hinaus werden wir Selbstoptimierung als Herrschaftsinstrument analysieren, das in besonderer Weise durch
Ideologien sowie ökonomische und psychologische Theorien der westlichen Gesellschaft geprägt ist.

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