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Sie sind hier: FRIAS School of History Fellows Prof. Dr. Agnieszka Zablocka-Kos

Prof. Dr. Agnieszka Zablocka-Kos

Universität Wroclaw, PL
Fellow
01.10.11-31.07.12

Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
School of History

    CV

    1982 Diplom in Architektur an der Technischen Hochschule Wroclaw; 1992 Dipl. Ing. Arch. an der Technischen Hochschule Wroclaw; 2006 Habilitation an der Universität Wroclaw; seit 2010 Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Wroclaw


    PUBLIKATIONEN

    • Sztuka, wiara, uczucie. Alexis Langer (1825-1904) - twórca śląskiego neogotyku (= Kunst, Glaube, Gefühl. Alexis Langer - ein schlesischer Neugotiker), Wroclaw 1996.
    • Zrozumieć miasto. Centrum Wrocławia na drodze ku nowoczesnemu city 1807-1858 (= Die Stadt verstehen. Das Stadtzentrum von Breslau auf dem Weg zur modernen City 1807-1858), Wroclaw 2006.
    • Wohnen in der City. Die Breslauer Altstadt im 19. Jahrhundert. In: Alena Janatkova und Hanna Kozińska-Witt (Hrsg.): Wohnen in der Großstadt 1900-1939. Wohnsituation und Modernisierung im europäischen Vergleich, Stuttgart 2006; 77-89.
    • Die Entstehung der modernen Metropole. Breslau in der Zeit von 1806 bis 1945. In: Jan Harasimowicz (Hrsg.): Das Bild von Wroclaw/Breslau im Laufe der Geschichte, Wien 2008; 55-70.
    • Städte in Schlesien. Von der "sozialistischen Stadt" der Arbeiterklasse zur bürgerlichen neuen "Altstadt" - Legnica und Głogów nach 1945. In: Thomas M. Bohn (Hrsg.): Von der "europäischen Stadt" zur "sozialistischen Stadt" und zurück? Urbane Transformationen im östlichen Europa des 20. Jahrhunderts, München 2009; 155-174.

     

    FRIAS FORSCHUNGSPROJEKT

    „Die Eroberung der City. Politische Architektur in Mitteleuropa 1815-1918“

    Das Projekt zielt auf eine interdisziplinäre und überregionale Darstellung der politischen Architektur in geteilten Polen, in Deutschland sowie in der habsburgischen Monarchie ab, wobei insbesondere der Einfluss der nationalen, politischen, gesellschaftlichen und konfessionellen Kontexte auf den Charakter der Stadtzentren berücksichtigt werden soll. Für die Darstellung werden solche Beispiele gewählt, in denen sich verschiedenartige Konflikte, Identifizierungsprobleme sowie staatliche, städtische, kirchliche und bürgerliche Selbstdarstellungen widerspiegeln. Das zur Forschung erwählte geographische Gebiet zeichnet sich durch eine besondere Konzentrierung derjenigen Städte aus, in denen verschiedenartig gelagerte Konflikte auftraten. Besonderes Augenmerk wird in der Untersuchung auf die Betrachtung der Architektur als einer ungeschriebenen historischen Quelle gelegt. Mit neuen Forschungsfragen soll die bisherige Städtehistoriographie Mitteleuropas erweitert und im Hinblick auf ihre politischen Konfliktlagen interpretiert werden.