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Erfolg bei der Europäischen Union: FRIAS wirbt Mittel für internationale Fellowships ein

Erfolg bei der Europäischen Union: FRIAS wirbt Mittel für internationale Fellowships ein

FRIAS-Gebäude Albertstraße

Im Zeitraum 2014 bis 2019 erhält das Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) im Rahmen des Marie-Curie-Cofund-Programms der Europäischen Union (EU) bis zu 3,3 Millionen Euro für sein internationales Fellowship-Programm. Damit kann es pro jährlicher Ausschreibungsrunde bis zu 20 Fellowships für Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler finanzieren. Das Institut hatte sich mit seinem Antrag im Wettbewerb gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt. Ziel der EU ist es, Wissenschaftler insbesondere aus dem europäischen Forschungsraum zu fördern und die Mobilität innerhalb Europas zu erhöhen.

Der Sprecher des FRIAS-Direktoriums, Prof. Dr. Werner Frick, sieht den Erfolg als Anerkennung für die erfolgreichen Aktivitäten zur internationalen Vernetzung des Instituts in den vergangenen Jahren: „Das FRIAS hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die internationale Sichtbarkeit der Universität zu stärken, die FRIAS-Schools haben sich schnell zu Zentren des akademischen Diskurses mit internationaler Ausstrahlung in ihren jeweiligen Disziplinen entwickelt.“

„Mit dem Cofund-Programm stärkt die EU ein Grundprinzip, auf dem auch die Arbeit des FRIAS aufbaut“, erläutert Dr. Carsten Dose, Geschäftsführer des Instituts: „Die Wissenschaft profitiert enorm von längeren Gastaufenthalten über Ländergrenzen hinweg. So können vielfältige Netzwerke für langfristige Forschungskooperationen entstehen.“

Die erste Ausschreibung für Aufenthalte im akademischen Jahr 2014/15 soll im Herbst 2013 erfolgen, wenn die offiziellen Verhandlungen zwischen der EU und der Universität Freiburg abgeschlossen sind. Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber werden Teil der FRIAS-Community und sollen gleichzeitig engen Kontakt zu Fachkolleginnen und -kollegen aus den Fakultäten aufbauen.

Für das Institut ist die Förderung ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur langfristigen Sicherung seiner Arbeitsmöglichkeiten. Prof. Dr. Hermann Grabert, stellvertretender Sprecher des FRIAS-Direktoriums, betont: „Der Erfolg ist ein weiterer Beleg für die hohe Anerkennung, die das FRIAS international genießt. Das neue Fellowship-Programm passt sehr gut zur Neuausrichtung des Instituts, weil es für Bewerbungen aus allen Disziplinen offen ist.“

Kontakt:

Dr. Carsten Dose, carsten.dose@frias.uni-freiburg.de

05/2013