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FRIAS School of Language & Literature Gastgeber der 6. International Conference on Language Variation in Europe ICLaVE

Vom 29.6. – 1.7. 2011 wird Freiburg zur Hauptstadt der europäischen Linguistik. Mehr als 150 Forscherinnen und Forscher aus allen Teilen Europas nehmen an ICLaVE, der Internationalen Konferenz zu Sprachvariationen in Europa, teil, einem der wichtigsten Foren für Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler, die Variation und Wandel in europäischen Sprachen und Dialekten untersuchen. Gastgeber  von ICLaVE ist die School of Language & Literature des Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS).

Im Rahmen der Konferenz werden empirische, methodische und theoretische Fragestellungen zur Sprachvariation und zum Sprachwandel auf dem europäischen Kontinent erörtert. Vertreter zahlreicher linguistischer Forschungsfelder wie der Historischen Sprachwissenschaft, der Psycholinguistik, der Dialektologie, der Soziolinguistik oder der Phonetik werden ihre Forschungsprojekte im Freiburger Konzerthaus vorstellen.

So präsentiert Prof. Dr. Joan Bresnan (Stanford) in ihrem Plenarvortrag neueste Erkenntnisse über den Erwerb variabler Wortstellungsmuster bei Kindern. Prof. Dr. Sjef Barbiers (Amsterdam) spricht über die verschiedenen Formen des Satzbaus in europäischen Dialekten, einem noch relativ neuen Forschungsfeld der Linguistik. Bisher beschäftigten sich seine Kolleginnen und Kollegen bei der Untersuchung von Dialekten mit der Verschiedenheit von Lauten und den Unterschieden im Wortschatz, erst seit kurzem auch mit der Syntax. Überaus spannend sind auch die Forschungsarbeiten, die Prof. Dr. Arnulf Deppermann (Mannheim) in seinem Plenarvortrag vorstellt. Er hat Gespräche von Gymnasiasten aus allen Teilen der Bundesrepublik auf Band aufgenommen und dann untersucht, welche Formen des Hochdeutschen in den verschiedenen Regionen tatsächlich gesprochen werden.

Konferenz-Homepage

Kontakt: Prof. Dr. Peter Auer (peter.auer@frias.uni-freiburg.de)

Die Teilnahme ist nach Anmeldung im Tagungsbüro zu Beginn der Konferenz möglich.

06/2011