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Hans Joas wechselt an das FRIAS

Prof. Dr. Hans Joas, Max-Weber-Professor an der Universität Erfurt sowie Professor an der University of Chicago wechselt zum 1. April 2011 für die Dauer von drei Jahren an die School of History des Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Hans Joas ist einer der profiliertesten deutschen Sozialwissenschaftler. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht die soziale Dimension der Werte, insbesondere die Erklärung ihrer Entstehung und ihres Wandels. Er hat wesentliche Beiträge zur Religionssoziologie und zur Wechselwirkung zwischen Werteentstehung und Gewaltgeschichte im 19. Und 20. Jahrhundert geleistet. Das breite Spektrum seiner Forschungen ist dokumentiert in zentralen Werken wie „Pragmatismus und Gesellschaftstheorie“ (1992), „Die Entstehung der Werte“ (1997), „Braucht der Mensch Religion? Über Erfahrungen der Selbsttranszendenz“ (2004) oder „Kriegsverdrängung. Ein  Problem in der Geschichte der Sozialtheorie“ (2008). Gerade erschienen sind „Religion und die umstrittene Moderne“ sowie „Begriffene Geschichte. Beiträge zum Werk Reinhart Kosellecks“.

In den nächsten drei Jahren wird Prof. Dr. Hans Joas die Forschungsarbeiten zum Thema „Sakralisierung und Säkularisierung. Studien zur historischen-vergleichenden Religionssoziologie“ weiterführen.

04/2011