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Symposium zur feierlichen Eröffnung des Centre for Security and Society

Freiburg hat sich in den letzten Jahren als hervorragender Standort für innovative Sicherheitsforschung fest auf der europäischen – wenn nicht sogar der weltweiten – Forschungslandkarte etabliert. Dies zeigt sich eindrucksvoll an den im Rahmen des BMBF Sicherheitsforschungsprogramms vergebenen Drittmitteln, von denen ein großer Teil an die in Freiburg angesiedelten Forschungsinstitute fließt. Die Institutionen unterschiedlichster Disziplinen bilden zusammen mit der forschungsstarken Universität ideale Vorraussetzungen für die notwendige transdisziplinäre Zusammenarbeit, die insbesondere für erfolgreiche Sicherheitsforschung und zur Entwicklung neuer Technologien unabdingbar ist.

Das Centre for Security and Society
Um die erfolgreiche Zusammenarbeit der unterschiedlichen Institutionen und Disziplinen konsequent weiter vorantreiben zu können, nahm das Centre for Security and Society der Albert-Ludwigs-Universität im November 2009 offiziell seine Arbeit auf. Mit der Zentrumsgründung entstand eine Plattform zur Bündelung der unterschiedlichen Forschungstätigkeiten im Bereich der Sicherheit. Derzeit verteilen sich die Mitglieder des Zentrums auf fünf Fakultäten: die Rechtswissenschaftliche Fakultät, die Philosophische Fakultät, die Philologische Fakultät, die Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftliche Fakultät, sowie die Technische Fakultät. Jede der Fakultäten entsendet ein Mitglied in das Direktorium des Zentrums.

Unterstützung finden die Mitglieder aus den Fakultäten durch das Rechenzentrum als zentrale Einrichtung und das Institut für Informatik und Gesellschaft, das als wissenschaftliches Zentrum der Universität bereits seit Jahren erfolgreich im Bereich der Informationssicherheit forscht. Außerhalb der Universität sind vor allem die Kompetenzen des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht und des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, eine wertvolle Ergänzung.

Alle Mitglieder gemeinsam machen das Centre mit ihren individuellen Kernkompetenzen zu einem der führenden Spieler der europäischen Sicherheitsforschung.

Das Eröffnungssymposium
Zur feierlichen Eröffnung findet vom 8. bis 10. Juli das Symposium "Resilienz in der offenen Gesellschaft" statt. Hierzu werden international renommierte Wissenschaftler und Vertreter aus Wirtschaft und Politik erwartet.
Der Begriff der Resilienz wandelt sich mehr und mehr zu einem zentralen Bestandteil der Sicherheitsdiskussion. Die ursprünglich in den technischen Wissenschaften und der Ökologie entwickelten Konzepte zur Stabilisierung hochgradig komplexer Systeme, werden als mögliche Basis neuer Sicherheitskonzepte diskutiert. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass nicht die Bewältigung von Krisen im Mittelpunkt stehen darf, sondern vielmehr auch die Etablierung krisenresistenter Strukturen auf unterschiedlichen Ebenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Handelns.

Es muss jedoch gewährleistet sein, dass neue Konzepte die Offenheit und Demokratiefähigkeit der Gesellschaft nicht gefährden. Dieses Spannungsfeld wird in einem transdisziplinären Diskurs beleuchtet werden. Das Symposium behandelt schlaglichtartig die juristischen, antropologisch-psychologischen sowie die technologischen und wirtschaftlichen Aspekte dieses veränderten Resilienz-Begriffs.

Programm

06/2010