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Der Wert des Körpers: 3. Interdisziplinäres Symposion des Freiburg Institute for Advanced Studies

Wasser, Kohlen- und Sauerstoff, ein paar chemische Elemente: der Materialwert des menschlichen Körpers beträgt wenige Euro. Gleichzeitig ist das Geschäft mit Körpern und Körperteilen eine milliardenschwere Industrie, die – etwa in Form von kosmetischen Eingriffen oder Doping – eine verlockende Wertsteigerung des Körpers verspricht. Gegenwärtige Wertschöpfungsprozesse reichen von der subjektiven Sakralisierung des Körpers  bis hin zur Gewinnmaximierung am kranken Körper. Der Frage, welche Formen der Wertschätzung und Wertschöpfung in Ökonomie und Politik, Kunst und Literatur sowie Geschichte und Medizin beschrieben werden können, gingen die Beiträge des 3. Interdisziplinären FRIAS-Symposions „Der Wert des Körpers“ nach. Die Veranstaltung fand von Donnerstag, 13. Juni, bis Freitag, 14. Juni 2013, in der Aula der Albert-Ludwigs-Universität statt. Mit Beiträgen aus Philosophie, Geschichte, Soziologie, Kunst- und Literaturwissenschaft, Sportwissenschaft, Biologie, Medizin und Informatik bot die Tagung ein breites Spektrum an Perspektiven auf den Körper.

Als künstlerischen Bestandteil des Symposions zeigte das Theater Freiburg an beiden Abenden die Tanzperformance „Show and Tell“ der in Zürich lebenden Choreografin Simone Aughterlony (www.theater.freiburg.de). In der Aula der Universität wurden während des Symposions zwei Holz-Körperskulpturen der Freiburger Künstlerin Celia Brown ausgestellt.

Programm

06/2013