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Cold War Culture: Tagung der School of History vom 19.-21. September 2012

Vom 19.-21. September 2012 veranstaltet die FRIAS School of History in Zusammenarbeit mit den Universitäten Cambridge, Konstanz und der FU Berlin eine Tagung zum Thema „Cold War Culture. The Global Conflict and its Legacies in Germany since 1945“.

Lange Zeit hat sich die Forschung zum Kalten Krieg in erster Linie auf die diplomatische Geschichte der globalen Konfrontation konzentriert. In den letzten Jahren haben die methodischen Ansätze und thematischen Perspektiven jedoch eine starke Ausdifferenzierung und Pluralisierung erfahren. Zahlreiche Untersuchungen haben die vielfältigen Auswirkungen dieses politischen Konflikts auf die unterschiedlichen Gesellschaften rund um den Globus in den Blick genommen. Zu den von diesem Konflikt am stärksten beeinflussten und geprägten Gesellschaften zählen mit der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik die beiden deutschen Staatsgebilde nach 1945.

Ziel der Freiburger Tagung ist es, die aktuelle Forschung zur deutschen Geschichte während des Kalten Krieges aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren und neue Fragen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen dieses globalen Konflikts aufzuwerfen. Die Tagung folgt hierbei einem Ansatz, der den Kalten Krieg als einen tief in die Gesellschaften hineinwirkenden kulturellen Zustand dichotomischer Prägung versteht. Vor diesem Hintergrund werfen die Tagungsbeiträge Licht auf ein breites Spektrum historischer Phänomene wie etwa die Rolle und Bedeutung von Experten und Eliten, Kriminologie und Verfassungsreform, Entwicklungspolitik, Massenmedien und Konsum.